Balvenie

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Mittwoch, 16. Januar 2013

Gawith & Hoggarth - Rum Flake

Im Geruch dezent und dann dahinter Gras, ein bisschen Honig... so empfindet mein Geruchssinn diesen Flake aus England. Ein herrlicher Anblick ist das schon, so dass ich kurzerhand dazu übergehe, mir eine Pfeife zu stopfen. Ein Virginia mit einer ordentlichen Portion Burley, dazu tragen Teile des Tabaks das Prädikat „dark-air cured“, was wohl auch zur Anhebung der Stärke beitragen dürfte. 

 
Das Anbrennen funzt problemlos, der Stoff ist bestens konditioniert. Sofort macht sich im Mund das Aroma breit. Irgendwie ein typisches „Gawith & Hoggarth-Lakeland-Aroma“. Ob es zusätzlich wirklich Rum ist? Keine Ahnung. Könnten auch Rosinen sein, ja sogar etwas Honig.

Mit fortschreitender Rauchdauer verliert dieser Flake etwas an Aroma, reiner Tabak tritt in den Vordergrund. Er wird nussig (Burley??). Und er wird zusehends stärker. Da ist ohne Frage ordentlich Nikotin vorhanden. Im Raum ist der „Rum-Flake“ deutlich feststellbar, wenn auch nicht unangenehm. Im Pfeifenkopf bleibt dunkelgraue Asche übrig.

Ruhig und mit Bedacht genossen ist der „Rum Flake“ mit seiner mindestens mittleren Stärke (zum Ende hin legt er noch eine Schippe drauf) eine gelungene Abwechslung, die man sich durchaus mal gönnen sollte. Bekommen kann man ihn auf alle Fälle über die Website von J.N. Barber.