Balvenie

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Mittwoch, 8. August 2012

W.O. Larsen - Classics

Ein netter Pfeifenfreund hat mir für diesen Blog einen fast vollen Pouch des W.O. Larsen „Classics“ überlassen. Ich verrate kein Geheimnis, dass dieser Freund mit der Aufschrift „Fine & Elegant“ nicht ganz so viel anfangen konnte. Ich habe inzwischen 4 Füllungen davon geraucht, eine fünfte wird es wahrscheinlich nicht mehr geben. Und trotzdem möchte ich versuchen, möglichst fair über diesen Tabak zu urteilen.

Die geöffnete Verpackung verströmt einen blumigen, aber auch etwas künstlichen Duft. Im Ribbon Cut finde ich sogar vereinzelt Flakestückchen. Es handelt sich um eine Mischung aus Virginia-, Black Cavendish und Burley-Tabaken. Der Tabak ist einfach in die Pfeife einzubringen, das Anzünden geht auch leicht von der Hand.


 Zunächst spüre ich ein süßliches Aroma, leicht fruchtig, mit etwas Karamell und auch Schokolade. Durchaus angenehm, aber schnell merke ich auch, dass mir dieser W.O. Larsen einfach viel zu leicht ist. Raucht man das Zeug dann mit Filter, so wie ich, dann zieht man sich schnell Falten in den Sack, was die Pfeife sofort mit Hitze quittiert und der Tabak sein Aroma versteckt. Also wenn schon, dann langsam rauchen.

Nach etwa einem Drittel verliert der Tabak meines Erachtens ein bis dahin ordentliches Aroma, im Mund wird er leicht pappig und klebrig. Ein Wiederanzünden mag der „Classics“ auch nicht so gerne, er kann dann bitter werden. So komme ich schnell zu dem Ergebnis, dass ich hier zwar noch nicht von einer „Rauchpappe“ sprechen möchte, aber mit so grandiosen Tabaken des selben Herstellers, wie beispielsweise „#50“ oder gar „#32“, hat diese Mischung wenig bis gar nichts gemeinsam.

In der Pfeife bleibt graue Asche übrig, der Filter ist ordentlich feucht, der Raumduft ist angenehm. Mehr gibt es von mir dazu nicht zu sagen.