Balvenie

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Donnerstag, 5. April 2012

Richmond - Navy Cut

Also ich muss schon sagen: Die Aufmachung, bzw. das farbenprächtige Erscheinungsbild (das ist Rock ‚n‘ Roll!!!) der Dose lässt mich nicht vermuten, welch großartiger Virginia-Genuss sich darin befindet. Nicht nur rein äußerlich ist der Richmond „Navy Cut“ ein Klassiker.

 
Denn schon beim Öffnen deutet alles genau darauf hin, was ich mir immer wünsche. Es duftet nach Brot, vorzugsweise nach etwas Früchtebrot und ich finde übereinander gelegte, recht breite, aber flache Flakescheiben (7 cm lang, 4 cm breit), hell – mittelbraun.

Und es geht vollkommen unkompliziert weiter. Nicht zu feucht, nicht zu trocken. Einfach entnehmen, entsprechende Portion abreißen und dann als Ganzes, geknickt und gefaltet in die Pfeife. Da wundert das leichtgängige Anbrennen kein bisschen, und sofort stellt sich ein sehr süßer, wenig bis gar nicht aromatisierter Geschmack ein. Eben naturbelassen. Klar, langsam ziehen, sonst wird die Pfote heiß. Aber ansonsten gibt es da kaum etwas zu beachten.


Dieser Flake ist anfängergeeignet und offenbart einen großartigen Genuss. Der Tabak ist mittelstark, haut also niemanden aus den Fugen, und er verfügt über ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Das der kleine Tabakdealer direkt neben der Firma den „Navy Cut“ auch noch im Angebot hat, führt eben dazu, dass ich ihn fast immer im Hause habe. Ein Top-Tabak für Virginia-Fans und solche, die es werden wollen. Wer braucht da noch ready rubbed? Mehr gibt es dazu von mir nicht zu sagen.