Balvenie

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Donnerstag, 1. Januar 2009

Auf ein Neues in Sachen guter Rockmusik!

Das alte Jahr ging mit Eisregen zu Ende. Auf Grund der frostigen Temperaturen der letzten Tage ist der Boden so kalt, dass sich ein gehöriges Glatteis gebildet hat. Als ich in der Nacht mit meinem Hund draußen war, habe ich „glatt“ :-) zweimal die Grätsche gemacht, ohne mich zu verletzen. Anders ist es unserem ROSALIE-Gitarrero Brett Walmsley gegangen. Der hatte Glück im Unglück. Als er auf einer Außentreppe seines Wohnanwesens ausrutschte, fiel er mit dem Rücken auf eine Stufe. Neben den Schmerzen klagte er zunächst über Atemnot. Und sein Hund wollte mit ihm noch spielen. Ich habe ihm dazu geraten, ins Krankenhaus zu fahren, damit die Sache genauestens untersucht wird. 
 
Vom anderen Saitenschwinger Thomas Hennen weiß ich, dass er noch in der Nacht sicher aus Mainz zurück gekehrt ist, Nixii hat gut und sicher bei einer seiner Damen übernachtet. Die letzte Probe im alten Jahr am vergangenen Donnerstag mit den THIN LIZZY-Jungs war okay, mehr nicht. Wir haben eine Sykes-Version von „Dancing In The Moonlight“ gespielt. Das ist die etwas rockigere Variante für die Fälle, wenn die Saxofonistin nicht mit dabei ist. Es ging etwas zäh voran, aber letztlich wurde es dann merklich besser. Dafür rockte „Waiting For An Alibi“ von Beginn richtig zünftig. Thomas bekommt bei den Schlussläufen einen Knoten in seine Finger.
 
Noch in der Neujahrsnacht, ich war übrigens wieder beeindruckt, wie viele Menschen ihre sauer verdiente Kohle in die Luft jagen, kam ich zu dem Schluss, dass das Jahr 2008 für das LIZZY-Tribute überwiegend positiv war. Immerhin konnte ein Großteil der Setlist eingespielt werden und das Line-up scheint nun schlüssig und dauerhaft zu sein. Wir haben unsere Studio-Aufnahmen für das Demo beendet, jetzt bin ich gespannt, wie die geplanten Filmaufnahmen werden.


Für meinen Hund war es in dieser Sylvesternacht nicht ganz so schlimm, gleichwohl ab 23.55 Uhr ging die Post ab und er hat fürchterlich gelitten. Die Lady lässt sich aber auch nicht wirklich helfen. Das Fernsehprogramm war ein einzige Katastrophe. Das hat man eben davon, wenn man sich dazu entschließt, ruhig und gelassen die Jahreswende zu erleben und daheim zu bleiben. Ich hasse “befohlene” Fröhlichkeit. Ich habe schon viele Sylvesterpartys mitgemacht und es war im Grunde genommen keine einzige dabei, die wirklich gut war. Spontanfeiern sind und bleiben die besten.

Ich wünsche allen einen guten Start in das neue Jahr 2009. Die Aussichten in Sachen Wirtschaft sind nicht gut und ich habe allerhöchste Bedenken. Vor allen Dingen, seit dem immer klarer, dass die Politiker in Berlin die Letzten sind, die etwas brauchbares zustande bringen. Aber das ist ein ganz anderes Thema!


Auf ein Neues in Sachen guter Rockmusik!!!